Spannende neue Artikel in der pt

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    • Spannende neue Artikel in der pt

      Liebe Leserinnen und Leser,

      in den letzten beiden Ausgaben der pt Zeitschrift für Physiotherapeuten wurden eine ganze Anzahl Artikel veröffentlicht, die auch für uns Ortho-Bionomisten interessant sind. Kritisch mitdenken ist dabei angesagt!

      In der Ausgabe März findet Ihr einen Beitrag von Kamil Kermani (Orthopäde und O-B Practitioner) zum Thema Nabelreflexzonen.

      Im Aprilheft schreibe ich selber über die Palpation als therapeutische "Kunst". Daneben gibt es eine ganze Reihe von Artikeln zu spannenden Themen auch wenn die Ansätze ganz anders sind: Faszienkontraktilität, Burn out und Yoga, Lageschäden und Kopfverformungen bei Säuglingen, Training des M. transversus abdominis und des multifidus und die gruseligen Bilder zur Physiotherapie am Kiefergelenk (gefühlt so bitte nicht!!!).

      Wen es interessiert, den bitte ich seine Adresse per e-mail an organisation@ortho-bionomy.de zu schicken. Ich kann dann versuchen den Verlag zu überzeugen, dass er Euch Werbeexemplare zusendet.

      Vielleicht sind sie so großzügig.

      Viele Grüße

      Klaus
    • RE: Spannende neue Artikel in der pt

      Hallo Klaus!
      Mit Interesse habe ich Deine Korrespondenz mit Frans van den Berg in der pt-Zeitschrift verfolgt.
      In seinem Brief stellt sich van den Berg die Frage, warum Ärzte, Therapeuten und Patienten sich Therapien wie Typaldos antun.
      Ich habe selber aus Interesse (hauptsächlich wegen der Befundung) 3 Fasziendistorsionskurse nach Typaldos besucht.
      Das Befundungsmodell und Distorsions-Modell zu kennen, hilft mir in meinem Praxisalltag sehr. Es ist einfach-genial .
      Das die Original-Behandlungstechniken ( besonders die der Triggerbänder) inakzeptabel sind aufgrund der sehr großen Schmerzhaftigkeit ist für mich als Ortho-Bionomistin klar.
      Aber es lassen sich alle Fasziendistorsionen bestens orthobionomisch behandeln. :D

      Es läßt sich bei Typaldos vortrefflich räubern. 8)

      Eine Erklärung warum einigen Patienten tatsächlich Traktionen angenehm sind, liefert Typaldos´ Ansatz der Entfaltdistorsion. ( Du erinnerst Dich vielleicht an die Forumdiskussion) ;). Die Behandlungstechniken für die Faltdistorsionen richten sich bei Typaldos auch nach der für den Patienten angenehmen Richtung.
      Weitere Ausführungen würden den Forumplatz sprengen.
      Falls Du Interesse an weiteren Ausführungen hast, lass es mich wissen.
      Viele Grüße,
      Anke Roßocha
      Anke Roßocha
      rossocha.a @freenet.de
    • Grüß' Dich Anke,

      die Entfaltdistorsion interessiert mich sehr. Was ist das?

      Über das Thema Traktion grüble ich immer noch. persönlicher Stand im Moment: Lineare Traktion betrachte ich weiter als unphysiologisch.

      Bogenförmige oder spiralige Öffnungsbewegungen sind normale und notwendige Phänomene. Wenn eine Seite kürzer wird muss die Gegenseite am Gelenk länger/weiter werden. Nur: Wie gehe ich damit therapeutisch im Sinne der OB um? ?(

      Viele Grüße

      Klaus
    • Hallo Klaus!

      Die Entfaltdistorsion nach dem Modell von Typaldos, ist eine "Verknitterung" von gelenknahen Faszien nach Einwirkung von Zugkräften.
      Z.B. ruckartiges Ziehen eines Hundes an der Leine, Sturz vom Pferd mit hängenbleiben des Fußes im Steigbügel....
      Klinik bei Faltdistorsionen ( egal ob Entfalt oder Einfalt):
      Patienten haben keine nenenswerten Bewegungseinschränkungen geben aber einen tiefen Schmerz im Gelenk an. Manchmal geben die Patienten auch ein Gefühl der Instabilität an, z. B." Ich habe das Gefühl mein Kreuz bricht ab." Schwellung am Gelenk ist auch oft vorhanden.
      Als Gestik umgreifen die Patienten zudem das ganze Gelenk. Bei Entfaltdistorsionen ziehen die Patienten oft selber an dem entsprechenden Gelenk.

      Patienten mit Entfaltung empfinden die Traktion am Gelenk als angenehm. Durch Zug hat sich die Faszie verknittert, durch Zug gebe ich der Faszie wieder die Freiheit zu reorganisieren. Bei der Therapie versuche ich den Zug zu imitieren, den das Gelenk beim Unfall erfahren hat, was immer schmerzfrei sein soll und bei richtigem Befund auch ist.
      Nach Behandlung der Faltdistorsionen sind vorhandene Schwellungen meistens sofort um ein deutliches reduziert. Das ist immer sehr eindrücklich.
      Einfaltdistorsionen enstehen durch Kompressionskräfte und werden auch mit Kompression behandelt. Das kennen wir ja aus der Ortho-Bionomy.
      Ich hoffe, meine Ausführung ist einigermaßen verständlich, falls nicht, bitte nachfragen.
      Viele Grüße, Anke
      Anke Roßocha
      rossocha.a @freenet.de